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TRANSROMANICA als Europäische Kulturstraße des Europarates

 

TRANSROMANICA wurde im August 2007 offiziell als "Europäische Kulturstraße des Europarates" anerkannt.

 

Das Programm der Kulturstraßen wurde im Jahr 1987 durch den Europarat ins Leben gerufen. Sein Ziel war, aufzuzeigen, auf welche Art und Weise das Erbe verschiedener Länder und Kulturen Europas das gemeinsame Kulturerbe darstellt: Dies gelingt durch eine Reise durch Raum und Zeit - auf den Wegen der Kulturstraßen!

 

TRANSROMANICA als Kulturstraße steht also für die fundamentalen Prinzipien des Europarates: Menschenrechte, kulturelle Demokratie, kulturelle Vielfalt und Identität, Dialog, gegenseitiger Austausch und Bereicherung über Grenzen und Jahrhunderte hinweg.

 

Um mehr über die Ziele des Programmes und seinen operativen Rahmen zu erfahren, besuchen Sie bitte die Internetpräsenz des Europarates.

 

Die Internetpräsenz des Europäischen Instituts für Kulturstraßen präsentiert Ihnen Aktivitäten und Veranstaltungen entlang der Kulturrouten.

 

Hier finden Sie eine Auflistung der 29 Kulturstraßen des Europarates:

(und das Jahr ihrer Eintragung in das Programm der Kulturstraßen)

 

Jakobsweg (1987)

Am 23. Oktober 1987 wurde der Jakobsweg, auf Grund des gemeinsamen historischen und kulturellen Erbes von Pilgerschaften nach Compostela, zur ersten Europäischen Kulturroute ernannt. Neben dem internationalen Aspekt der Geschichte der Route, steht sie symbolisch für die Gestaltung Europas. Der Jakobsweg spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung verschiedener Kulturen, die die Identität Europas ausmachen und hat großen Einfluss auf die Wirtschaft der Regionen, durch die er verläuft.

 

Die Hanse (1991)

Was als Netzwerk Deutscher Kaufleute begann, entwickelte sich zu einem beindruckenden Bündnis von Städten, die einige Jahrhunderte lang den Handel und die Märkte der Ostsee bestimmten. Die Hanse ist ein einzigartiges Netzwerk von Städten, welches im Jahre 1980 neu aufblühte. Sie wird oft als Vorläufer der Europäischen Union bezeichnet. Heute besteht dieses Netzwerk aus 178 Mitgliedsstädten in 16 verschiedenen Ländern.

 

Heinrich Schickhardt Route (1992)

Für viele ist Heinrich Schickhardt der "Schwäbische Da Vinci". Als Stadtplaner, Militäringenieur und Architekt des Herzogs Frederick I. von Württemberg baute er Kirchen, Schlösser, Schulen und Mühlen und half hydraulische Systeme, Wassertanks und Brücken zu perfektionieren um Fluten zu verhindern. Seinen Ruf verdankt er außerdem seiner Arbeit als Ingenieur und Kartenzeichner. Die Spuren, die Heinrich Schickhardt hinterlassen hat, helfen uns die Schlüsselperiode südwestlicher Architektur in Deutschland, die durch den Stil der Renaissance im Herzogtum Württemberg geprägt wurde, zu erkunden.

 

Wikinger Kulturroute (1993)

Die Wikinger Kulturroute ist eine weitreichende und wichtige grenzüberschreitende Verbindung von Routen, Geschichten und Kulturerbestätten der Wikinger in Europa.

 

Via Francigena (1994)

Die Route folgt dem Weg, den der Erzbischof Sigeric von Canterbury nahm, um 990 Papst Johannes XV. in Rom zu treffen, wo er sein Pallium erhielt. Die 79 Etappen, die der Erzbischof dokumentierte, machen es möglich die Schlüsselstationen der kürzesten Route zwischen Nordsee und Rom nachzuvollziehen, die das erste Mal im Jahre 876 als „Via Francigena" erwähnt wurde. Die Via Francigena ehrt das gemeinsame Europäische Kulturerbe als Ausdruck kultureller Vielfalt und Identität, in dem sie ein Netzwerk vieler Routen bildet, die zur Bildung Europäischer Identität und Einheit beigetragen haben.

 

Die Vauban und Wenzel Route (1995)

Die Burgbefestigung, die Graf Siegfried, Gründer des Hauses Luxemburg, am Ende des 10. Jahrhunderts im Bock Vorgebirge bauen ließ, war der Grundstein einer Reihe von später hinzugefügten Verteidigungen. Im 17. Jahrhundert beschrieb Vauban Luxemburg als eine der wichtigsten Befestigungen in Europa und im 18. Jahrhundert wurde es zurecht das „Gibralter des Nordens" genannt. Die beiden Routen, von denen eine die mittelalterlichen Mauern aus der Herrschaft des Herzoges Wenzel, und die andere die mehr moderneren Befestigungen aus der Zeit Vaubans repräsentiert, bieten einen Einblick in die verschieden Ebenen Europäischer Kultur, Geschichte sowie in die wissenschaftlichen und technologischen Einflüsse der besetzenden Armeen.

 

Die Routen des Erbes von Al-Andalus (1997)

Das Erbe von Al-Andalus ist eine öffentliche Organisation der Andalusischen Regierung. Ihr Ziel ist es, das kulturelle Erbe Andalusiens zu fördern und zu verbreiten, mit besonderem Augenmerk auf die Kunst und Architektur der Hispanisch-Muslimischen Periode. Die Maßnahmen, mit denen wir versuchen diese Ziele zu erreichen, beinhalten unter anderem die Förderung von Kulturtourismus, traditioneller Kunst und das Schützen und Restaurieren unseres enormen Erbes an Monumenten und Kunstschätzen. Diese Aspekte finden sich in der Route des Erbes von Al-Andalusien wieder; historische und traditionelle Straßen, die von historischen Persönlichkeiten bewandert wurden und die dazu beitragen touristische Aktivitäten in Andalusien zu fördern. Auf dieser Route befinden sich mehr als 200 Ortschaften der Iberischen Halbinsel.

 

Europäische Mozart-Wege (2002)

Schlösser, Gärten, Inns und Hotels, Konzerthallen, Opernhäuser, Städte, Kirchen und Landschaften: Gibt es einen besseren Weg etwas über das Leben Wolfgang Amadeus Mozarts zu erfahren, als in seine Fußstapfen zu treten und einige der wichtigsten Musik-, Kunst-, und Architekturschauplätze Europas zu besuchen? Die Europäischen Mozartwege sind ein internationales Netzwerk, das Städte, Regionen und Einrichtungen in 10 Europäischen Ländern verbindet. Es wurde 2002 in Salzburg mit dem Ziel gegründet, Tourismusrouten und künstlerische, kulturelle, Bildungs- und Forschungskooperationen zu fördern, mit besonderem Augenmerk auf das Leben Mozarts.

 

Die Phönizier Route (2003)

Die Phönizier Route ist ein Netzwerk von Seestraßen, welches Phönizier seit dem 12. Jahrhundert vor Christus als Handels - und Kommunikationswege im Mittelmeer genutzt haben. Diese Routen sind zu einem wichtigen und grundlegenden Teil der Mittelmeerkultur geworden. Heutzutage sind die Phönizier das interkulturelle Vorbild, auf welchem die Prinzipien der „Kulturstraßen des Europarats" basieren. Diese Routen verlaufen durch Länder von drei Kontinenten und durch 80 Orte mit phönizischem Ursprung.

 

Die Eisenroute der Pyräneen (2004)

Die Pyrenäen sind reich an Eisenerz und haben eine Jahrhunderte alte Tradition der Eisenherstellung. Dadurch gewann die Region an wirtschaftlichen Reichtum und hinterließ viele Zeugnisse dieser glorreichen Zeit. Forstwirtschaft, Bergbau und Produktionsstätten haben erhebliche Spuren hinterlassen, sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gegenden der Gebirgskette. Das Ziel dieser „Eisen Route" ist es, dieses Erbe zu studieren, zu restaurieren, zu schützen und auszustellen, um somit die Minen, Brennöfen und Eisenhütten sowie die Unterkünfte der Arbeiter und einige typische Merkmale der Eisenhüttenarchitektur und Skulpturen, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Alle Routen in den Regionen Andorra, Katalonien, Baskenland, Languedoc-Roussilon und Aquitaine wurden, unter dem Einverständnis aller beteiligten Regionen, zur Eisenroute der Pyrenäen zusammengeführt.

 

VIA REGIA (2005)

Die Via Regia ist die älteste und längste Verbindung zwischen Ost - und Westeuropa. Sie verläuft durch Spanien, Frankreich, Belgien, Deutschland, Polen, Weißrussland, Litauen und die Ukraine. Es existieren Beweise, die zeigen, dass der Via Region Korridor, der sich südlich der Eisdecke und nördlich der Mittelgebirgslandschaften befindet, schon in der Steinzeit von wandernden Stämmen genutzt wurde. Während der letzten 2000 Jahre haben Kaufleute, Soldaten, Könige, Pilger, Einwanderer und verschiedenste Reisende den Charakter der Route, und im weiteren Sinne auch der Europäischen Geschichte, geformt.

 

Die Kluniazensischen Sehenswürdigkeiten in Europa (2005)

Cluny war zunächst ein Zentrum klösterlicher Reformen, aber allmählich machte es sich die Neugestaltung der Welt zur Aufgabe, hauptsächlich durch das Weihen von Kirchen und die Veränderung der sozialen Strukturen ihrer umliegenden Regionen. Schon im frühen 12. Jahrhundert war Cluny an der Spitze von mehr als 1400 kluniazensischen Einrichtungen in Westeuropa, unter anderem in: Frankreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Spanien, Portugal, Großbritannien und Belgien. Mannigfaltige Architektur, einzigartige Musik, Skulpturen und Gemälde; all diese Dinge formen das sagenhafte Erbe, welches durch die Mönche weitergegeben wurde. Der Bund Kluniazensischer Routen wurde im Jahr 1994 mit dem Ziel gegründet, enge Verbindungen zwischen den einzelnen Routen zu schaffen, deren kluniazensisches Erbe aufzuwerten und ihre Initiativen durch Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Kultur und Tourismus zu unterstützen.

 

Routen des Olivenbaums (2005)

Die Olivenbäume haben nicht nur die Landschaft gekennzeichnet, sondern auch das tägliche Leben der Menschen im Mittelmeerraum. Für sie ist es ein mythischer und heiliger Baum, welcher eng mit ihren Sitten und Bräuchen verbunden ist und großen Einfluss auf ihre Lebensweise hat. All dies führte zur Entstehung der „Olivenbaum - Zivilisation". Die Routen des Olivenbaums sind interkulturelle Erkundungsstraßen in Bezug auf das Thema „Olivenbaum", ein allbekanntes Symbol von Frieden und Dialog. Sie beinhalten außerdem verschiedene Kulturevents und Aktivitäten zur Aufwertung der Geschichte dieses kostbaren Baumes, wovon vor allem die Regionen der Olivenölproduktion profitieren.

 

Die Route von St. Martin de Tours (2005)

Die Europäische Kulturstraße von St. Martin de Tours verbindet nicht nur viele Europäische Orte, die Teil des Lebens von St. Martin de Tours waren, sondern auch jene, die ein erhebliches architektonisches Erbe in Bezug auf seine Verehrung besitzen (tausende Monumente wurden ihm gewidmet, darunter 14 Europäische Kathedralen). Diese Routen besitzen auch ein großes immaterielles Erbe (Legenden, Traditionen, Folklore), welches auch heute noch sehr lebendig ist. Die Städte und Regionen, die an diesem Kulturroutenprogramm teilnehmen, ermöglichen es, dieses längst-vergessene Erbe wieder neu zu entdecken.

 

TRANSROMANICA (2007)

Eine Reise entlang den Romanischen Straßen Europäischen Kulturerbes bedeutet zurück in mittelalterliche Zeiten zu reisen. Die TRANSROMANICA führt dich hin zu Schlössern, Kathedralen und Klöstern, die zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert gebaut wurden. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. TRANSROMANICA ist ein Europäisches Netzwerk, welches das gemeinsame Romanische Erbe von acht Ländern zwischen Ostsee und Mittelmeer verbindet. Die Gesamtharmonie wird durch regional künstlerische und architektonische Merkmale bereichert.

 

Iter Vitis Route (2009)

Die Weinstraßen in Europa, zu denen 18 Länder gehören, haben ihren Ursprung in der Rolle der Landwirtschaft in Bezug auf die Weinproduktion als Element Europäischer Identität. Die Iter Vitis verbindet Europäische Bürger vom Atlantik bis zum Kaukasus und vom Mittelmeer bis zur Ostsee und repräsentiert die Vielfalt Europäischer Identität. Das Ziel dieser Route ist es, die Weinanbaulandschaften als nachhaltige Tourismusreiseziele zu fördern. Das beinhaltet auch Geschichten über das Leben der Menschen dort, große und kleine lokale Geschichten, charakteristisch wahrnehmbare Merkmale (wie zum Beispiel kleine Mauern, Weinsorten, Berge, Hügel....) und jene, die weniger erkennbar sind (wie zum Beispiel Produktionsbedingungen, Weinlese, Nutzen und Konsum, Savoir-faire, Konflikte, usw...).

 

Route der prähistorischen Felsenkunst (2010)

Prähistorische Felsenkunst ist ein wichtiger historischer und kultureller Bezugspunkt für alle Europäischen Bürger. Sie zeigt auf, dass Menschen aus prähistorischen Zeiten in bestimmten Perioden ihrer Geschichte eine kulturelle Gemeinschaft gebildet haben. Diese erste Kunst und die Frühgeschichte Europas sind bedeutend für das gemeinsame Kulturerbe und müssen daher geschützt, aufgewertet und als Kulturressource und für Tourismus gefördert werden. Dieses Projekt umfasst mehr als 100 Reiseziele mit große wissenschaftlichen, kulturellem, künstlerischen und archäologischen Wert. Es beinhaltet außerdem eine Reihe von „Kulturlandschaften", die notwendig für das Verstehen der ersten Europäischen Kunst sind und helfen, die dialektische Beziehung zwischen Kultur und Natur zu verdeutlichen.

 

Europäische Friedhofsroute (2010)

Die Europäische Friedhofsroute besteht aus 49 Friedhöfen in 37 Städten aus 16 Europäischen Ländern. Sie ist eine Initiative der "Association of Significant Cemeteries of Europe", einer Organisation, deren Ziel das Erhalten von Friedhöfen mit besonderer historischer und künstlerischer Bedeutung in Europa ist. Diese Route sieht Friedhöfe als Orte des Lebens, da diese direkt mit der Geschichte und Kultur der Gesellschaften, zu denen sie gehören, verbunden sind. Friedhöfe sind einzigartige historische Orte und erinnern an bestimmte Zeiten unserer regionalen Geschichte. Aus diesem Grund sollte man sie nie vergessen und es ist unsere Aufgabe sie für kommende Generationen zu erhalten.

 

Europäische Route der Zisterzienserabteien (2010)

Der Zisterzienserorden hat eine reichhaltige Geschichte bezüglich der Entwicklung der Römischen Kirche und der Europäischen Staaten. Die „Weißen Mönche" waren beispielhafte Baumeister, die sich an der Entwicklung ländlicher Regionen beteiligten. Sie waren die Meister landwirtschaftlicher Techniken, was durch ihr Erbe an Scheunen, Weinkellern, Windmühlen und Gießereien verdeutlicht wird, und sie trugen seit dem Mittelalter maßgeblich zur Entwicklung von Kunst und Wissen in Europa bei. Die Europäische Route der Zisterzienserabteien bezieht sich auf die Bedeutung des zisterziensischen Erbes für die heutige Zeit und bedient sich dabei dem ländlichen Tourismus, Bildungs - und Kulturevents und neuen digitalen Werkezeugen für die Erhaltung und Förderung kulturellen Erbes.

 

Saint Olav Route (2010)

Die Pilgerrouten durch Skandinavien sind ein Netzwerk von Straßen, die durch Dänemark, Schweden und Norwegen verlaufen. Viele von ihnen sind Überreste historischer Routen, die alle zur Nidaros Kathedale in Trondheim führen, wo St. Olav begraben liegt. Seit den 1990er Jahren wurden diese Straßen verbessert und mit Schildern ausgestattet, um sie für eine Vielzahl von Wanderungen durch die atemberaubende Landschaft Skandinaviens zugänglich zu machen. Die Stadt Trondheim, oder Nidaros, in Norwegen war ein beliebtes Ziel für Pilger, vor allem nachdem König Olav Haraldsson (995-1030) im Jahre 1030 in der Schlacht von Stiklestad gefallen war. Seit dem 11. Jahrhundert wurde der St. Olav - Kult über die nordischen Länder, bis nach Großbritannien und den hanseatischen Städten entlang der Ostseeküste verbreitet.

 

Europäische Route der historischen Thermalstädte (2010)

Die Thermen-Kultur ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil Europäischer Kultur. Die bekanntesten Standorte wurden während des 19. Jahrhunderts gebaut, als eine Reihe neuer medizinischer Behandlungen entwickelt wurde. Die angesehene politische und kulturelle Elite Europas, die diese Bäder besuchte, erschuf so in zahlreichen Städten Zentren kulturellen Austauschs und man könnte sagen, dass sie maßgeblich am Beginn des Gesundheitstourismus beteiligt war. Es waren diese berühmten Persönlichkeiten, die den Ruf dieser Badeorte ausmachten und einen richtigen Trend ins Leben riefen. Es wurden edle Hotels gebaut und eine Reihe von Freizeitaktivitäten, von Kasinobesuchen bis hin zu Musicals und Landschaftsgärten, für die Unterhaltung der Touristen angeboten. Es ist nicht nur die Geschichte, sondern auch das geteilte Erbe und das Vermächtnis, das die European Historic Thermal Towns Association zu fördern und aufzuwerten versucht.

 

Europäische Route des Jüdischen Erbes (2010/2011)

Das Jüdische Erbe ist ein wesentlicher Bestandteil der Europäischen Kultur und Geschichte. Es ist eine Geschichte von Einwanderung, Verfolgungen und Unsicherheit; aber auch von Austausch, Humanismus und gegenseitiger Bereicherung. Die Hauptziele der Europäischen Route des Jüdischen Erbes sind es, das Jüdische Erbe am Leben zu erhalten und zu fördern, sowie Tourismus rund um die Standorte zu entwickeln und die Europäer auf die Reichhaltigkeit der Jüdischen Kultur aufmerksam zu machen.

 

Europäische Keramikroute (2012)

Der Erfolg der Europäischen Keramikindustrie hat nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen bestimmt, sondern formte auch ein Erbe und eine soziale Geschichte und trug zur Entstehung einer starken Identität bei. Die Europäische Keramikroute lädt Besucher und Touristen auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit ein. Sie bietet die Möglichkeit das gemeinsame Erbe, welches untrennbar vom Europäischen Austausch und tief in den Regionen verankert ist, zu entdecken. Sie spiegelt außerdem den technischen Fortschritt, künstlerische Trends und ideologische Bestrebungen der jeweiligen Zeit wieder.

 

Route der Casadean Sites (2012)

Das Europäische Netzwerk der Casadean Sites ist eine französische Organisation, die am 13. Oktober 2001 zum 1000. Jahrestag von St. Robert von Turlande, dem Gründer der Abtei La Chaise-Dieu, gegründet wurde. Die Abtei La Chaise-Dieu, welche im Jahre 1050 errichtet wurde, hat sich rasch in Westeuropa verbreitet. Für mehr als sieben Jahrhunderte lang war die Abtei der Kopf eines großen Netzwerkes von Abteien und Prioraten. Zusammen mit dem Kluniazensischen und Zisterziensischen Netzwerk, war La Chaise-Dieu eine der wichtigsten klösterlichen Kirchengemeinden des Mittelalters. Es konnten fast 900 Standorte in fünf verschiedenen Ländern identifiziert werden: Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und Schweiz. Das Netzwerk ist außerdem geprägt durch seinen starken ländlichen Charakter, da die meisten Orte außerhalb städtischer Regionen liegen.

 

Route der Megalithkultur (2013)

Die Route der Megalithkultur dient als Plattform für Wissenschaftler, Museen und Tourismusexperten aus Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Schweden. Ziel ist es, die Bedeutung der Megalithkultur zu unterstreichen und den touristischen Wert ihrer Monumente wiederzuentdecken und zu fördern, und somit auch den Schutz des Kulturerbes zu verbessern. Der Ursprung spiritueller Konzepte in Europa als Grundlage für das Aufkommen grenzübergreifender Identität, ist ein Phänomen, das sich in der neolithischen Periode vor mehr als 7000 Jahren entwickelt hat.

 

Hugenotten- und Waldenserpfad (2013)

Der Hugenotten - und Waldenserpfad ist reich an zahlreichen kulturellen und historischen Attraktionen und sticht vor allem durch seine malerischen Landschaften hervor. Das kulturelle Erbe der religiösen Flüchtlinge entlang der zahlreichen Hugenottendörfer und Waldenserorte wartet nur darauf von den Besuchern erkundet zu werden. Der weitreichende kulturelle Wanderweg „In den Fußstapfen der Hugenotten und Waldenser" versucht das historische Exil der Hugenotten und Waldenser sowie ihre Integration in ihre Gastländer als Thema gemeinsamer Europäischer Geschichte und gemeinsamen Kulturerbes hervorzuheben. Der Fokus liegt hier vor allem auf Freiheit, Menschenrechte, Toleranz und Solidarität als Grundwerte Europäischer Kultur.

 

Réseau Art Nouveau Network (2014)

Art Nouveau kam im späten 19. Jahrhundert auf und hat sich durch internationale Ausstellungen, reisende Künstler, Briefe und Artikel rasch in Europa verbreitet. Der gemeinsame Anstoß vieler Europäischer Künstler das bis hierhin genutzte formelle Vokabular zu revolutionieren, macht Art Nouveau zu einer entscheidenden Europäischen Bewegung. Jedes Kreativzentrum der einzelnen Länder ließ, durch das Hinzufügen lokaler Besonderheiten (Jugendstil in Deutschland, Freiheitsstil in Italien, Sapin-Stil in der Schweiz, Modernismus in Spanien, Sezessionsstil in Österreich...), seinen eigenen Stil mit einfließen. Seit 1999 hat das Réseau Art Nouveau Network eine aktive Zusammenarbeit mit vielen der beteiligten Europäischen Partner realisiert, vor allem in Bezug auf das Studieren und Schützen sowie der Förderung des Europäischen und Internationalen Art Nouveau Erbes.

 

Die ATRIUM Route (2014)

Die ATRIUM Kulturroute (Architecture of Totalitarian Regimes in Europe´s Urban Memory) wirft einen neuen Blickwinkel auf das "unangenehme" städtische und architektonische Erbe Europas. Die totalitären Regime des 20. Jahrhunderts hatten großen Einfluss auf die städtische Landschaft. Diese Regime gründeten neue Städte und bauten Teile schon bestehender Städte mit Hilfe modernster architektonischer und desgin-technischer Mittel wieder auf. Unter Ablehnung aller totalitärer Ideologien versucht die Route, eine neue Sichtweise auf das architektonische Erbe zu fördern. Die Route hat ihre Hauptsitze in Forli in Norditalien und in fünf weiteren Städten Norditaliens (Forlimpopoli, Bertinoro, Castrocaro Terme e Terra del Sole, Predappio und Cesenatico), welche stark durch die Architektur in der Zeit des Faschismus geprägt sind. Des Weiteren hat sie Mitglieder in fünf anderen Ländern: Kroatien (Labin und Rasa)Bosnien-Herzegowina (Doboj), Rumänien (Sofia und Dimitrovgrad) und Griechenland (Thessaloniki).

 

 

Die Via Habsburg (2014)

Die Route wandelt auf den Spuren der berühmten Habsburger Dynastie. Von 996 bis 1815 hatten Mitglieder dieser machtvollen Familie einen entscheidenden Einfluss auf die geschichtliche Entwicklung in Europa. Sie waren es, die die Geographie und das Schicksal Europas mit bestimmten. Abkommen und kriegerische Auseinandersetzungen, Machtkämpfe und territoriale Eroberungen, Zeiten des Krieges und des Friedens: diese 800 Jahre währende Regierungszeit spaltete einerseits die Völker, aber sie war auch eine Zeit, die die Völker miteinander verband. Zum Teil ist dies noch heute spürbar. Dieser Ausgangspunkt inspirierte die Initiatoren der Route das überregionale Projekt "800 Jahre habsburgischeKunst und Kulturgeschichte in Europa - Via Habsburg" ins Leben zu rufen. Die Route führt durch Frankreich, die Schweiz, Österreich und Deutschland.