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Deutschland: Sachsen-Anhalt

 

Im Herzen deutscher und europäischer Geschichte gelegen, bietet Sachsen-Anhalt eine große Fülle besuchenswerter mittelalterlicher Monumente. Die herausragenden Fähigkeiten und Fertigkeiten der Baumeister aus der Romanik spiegeln sich vor allem entlang der "Straße der Romanik", die in einer Nord- und einer Südroute durch Sachsen-Anhalt verläuft, wider. Die 1.000 Kilometer lange Strecke verbindet 65 Städte und Dörfer mit 80 Gebäuden aus der romanischen Zeit.
Großartige Kathedralen, kleine Kirchen, sowie mächtige Burgen und Klöster zeugen von der Bedeutung des heutigen Sachsen-Anhalts im Mittelalter.


www.strassederromanik.de

 

 

 

 

Magdeburg: Dom St. Mauritius und Katharina

 

Der Dom zu Magdeburg ist die erste gotischeKathedrale auf deutschen Boden und mit 104m die höchste Kathedrale Ostdeutschlands. Er ist dem heiligen Mauritius und der heiligen Katharina geweiht. Die Anfänge des Doms können auf das Jahr 937 zurückgeführt werden, als Kaiser Otto I hier ein Kloster gründete und es dem heiligen Mauritius widmete. Ab 955 wurde der Dombau im romanischen Stil fortgeführt und 968 wurde Magdeburg zum Sitz eines Erzbischofs. Otto I brachte viele wertvolle italienische Kunstwerke nach Magdeburg, zum Beispiel den Taufstein und Säulen, die noch heute dort besichtigt werden können.

 


 

 

 

 

 

 

 

Halberstadt: Dom Sankt Stephan und Sankt Sixtus

 

Der Ursprung der Entwicklung Halberstadts hin zur wichtigsten Stadt am Fuße des Harzes war eine karolingische Missionsstation. Ein Bischofssitz wurde um das Jahr 804 gegründet. Der Grundstein der nach französischen Vorbildern errichteten eleganten gotischen Kathedrale wurde um 1230 gelegt.
Einige romanische Werke sind noch heute erhalten, vor allem das Taufbecken aus Marmor. Das wichtigste Kunstobjekt in der Inneneinrichtung ist das um 1220 hergestellte Triumphkreuz. Die Schatzkammer der Kathedrale verfügt über eine der wertvollsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst. Drei romanische Wandteppiche und ein byzantinisches Konsulardiptychon können hier nur beispielhaft genannt werden.
Im Raum Halberstadt findet sich eine Reihe von romanischen Kirchen, in erster Linie die Stiftskirche und das Benediktinerkloster Huysburg.

 

 

 

 

 

 

 

Quedlinburg: Stiftskirche St. Servatius


Der denkmalgeschütze Teil Quedlinburgs umfasst mehr als 80 Hektar, daher verwundert es nicht, dass die UNESCO die Altstadt Quedlinburgs zum herausragenden Beispiel für eine europäische, mittelalterliche Stadt erklärt hat, die über Jahrhunderte ihr wertvolles architektonisches Erbe romanischer und Fachwerkgebäude in außergewöhnlicher Qualität bewahrt hat. Quedlinburg lag zur Zeit der sächsischen Ottonen im Herzen des Ostfränkischen Reichs. Nach seiner Gründung im zehnten Jahrhundert entwickelte es sich zu einem wohlhabenden Handelszentrum. Die über der Altstadt thronende Stiftskirche St. Servatius ist ein Meisterwerk der Romanik. Hier befindet sich auch ein bedeutender Kirchenschatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Naumburg: Dom St. Peter und Paul


Unter den zahlreichen Kunstwerken von Weltrang sind insbesondere der Westchor und der Westlettner mit dem die Passionsgeschichte zeigenden Relief und die berühmten Stifterfiguren wie Uta und Ekkehart zu nennen.
Abgesehen von diesen Highlights sind es die romanischen Elemente, die den Charakter der Kathedrale mit ihrer simplen Erhabenheit ausmachen.
Ein besonderer Anziehungspunkt ist die dreiteilige romanische Hallenkrypta von 1160/70 und 1220/1230, die eine faszinierende Atmosphäre hat und über ein schönes romanisches Kruzifix von 1160 verfügt. Eine architektonische Besonderheit ist der älteste erhaltene Lettner in spätromanischen Stil, einer der beiden Chorschranken des Naumburger Doms. Ebenfalls romanisch sind der Ostchor und die Osttürme mit Apsiden sowie das Hauptportal, das von einem Tympanon von 1230 gekrönt ist. Es zeigt die Himmelfahrt Christi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Merseburg: Dom St. Johannes und Laurentius


Oberhalb der Stadt Merseburg, am linken Saaleufer, erheben sich mit dem architektonisch eindrucksvollen Ensemble von Dom und Burg bedeutende Zeugnisse der Geschichte. Die heutige Merseburger Dom ist eine spätgotische Hallenkirche mit Querschiff und vier Türmen. Er ist vor allem durch die frühromanischen Kirchengebäude von Heinrich II charakterisiert und bietet den Besuchern Einblicke in die verschiedenen Jahrhunderte mit ihren bedeutenden Leistungen in Kunst, Kultur und Kirchenbau.
Eines der wertvollsten Kunstwerke ist das älteste deutsche Grab mit Bronzeportrait von Rudolf von Schwaben (um 1080), dem Gegenkönig von Heinrich IV.
Die dreischiffige, vierjochige Krypta (erste Hälfte des 11. Jahrhunderts) ist ein wichtiges Zeugnis frühromanischer Architektur. Sie ist eine der ältesten, unverändert erhaltenen und eine der schönsten Hallekrypten in Mitteldeutschland.
Weit über Deutschland hinaus bekannt ist der Merseburger Dom für seine Orgel, die von Friedrich Ladegast im Jahr 1855 renoviert wurde. Mit fast 5700 Orgelpfeifen gehört sie zu den größten Orgeln der Romantik mit einem der schönsten Klänge in Mitteldeutschland.
Besucher können die imposanten Westtürme mit ihren mittelalterlichen Glocken besteigen und werden mit einem herrlichen Blick auf die Umgebung der Kathedrale und die Saale-Region belohnt.


 

 

 

 

 

 

 

Havelberg: Ev. St. Marien-Kathedrale und Kloster


Havelberg wurde 948 erstmals als Bischofssitz urkundlich erwähnt, der Bau der St. Marien-Kathedrale und des Klosters, das ein Teil derselben ist, begann erst im zwölften Jahrhundert. Heute ist die Kathedrale, die 1170 geweiht wurde, das Wahrzeichen Havelbergs. Sie verfügt über gotische und romanische Elemente - genau diese sind der Grund, warum die "Straße der Romanik" durch die Stadt führt. Die Kloster und die Kathedrale verfügen über eine hervorragende Akustik und wurden oft für Konzerte genutzt. Auch das 100 Jahre alte Prignitz-Museum ist einen Besuch wert.