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Italien: Provinz Asti

 

Abtei Santa Maria von Vezzolano

 

Idyllisch in die hügelige Landschaft der Provinz Asti eingebettet und am Fuß des Monferrato gelegen, fasziniert die Abtei S. Maria von Vezzolano besonders durch verschiedenfarbige Sand- und Backsteinlagen in der dreigeschossigen Fassade. Der erhaltene Komplex besteht aus der Kirche, einem Kreuzgang und einer Kapelle, die die Reste eines Klosters darstellen, das schon zu Beginn des elften Jahrhunderts existiert hat.
Der Bau der Kirche muss mehrfach unterbrochen worden sein und nimmt sowohl Elemente der Romanik, als auch der Gotik auf. Die Fassade ist mit Plastiken gestaltet, die aus die sich an lombardischen und burgundischen Vorbildern orientieren. Für die geschichtete Fassade hingegen gibt es Beispiele in Ligurien und der Toskana. Im Inneren der Kirche ist der mit 35 Figuren gestaltete Lettner ein absoluter Höhepunkt, die Innengestaltung ist ebenfalls durch die rot-weiße Gesteinsschichtung dominiert, die Bögen geben mit ihren Spitzbögen einen Eindruck von der Gestaltung in der Gotik. Typisch romanisch hingegen sind die Rundbogenfenster im Chor.
Einer Legende zu Folge geht der Bau der Kirche auf Karl den Großen zurück, der in der Gegend zur Jagd war und dem aus einem Grab Skelette emporstiegen, so dass er entschied ein Kloster zu Ehren der Jungfrau Maria zu errichten. Sie wurde im 10. Jahrhundert durch die Sarazenen, islamische Völker, die ab dem 8. Jahrhundert in dem Mittelmeerraum vorstießen, zerstört und dann im 11. und 12. Jahrhundert wieder aufgebaut.