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Österreich: Kärnten

 

Kärnten ist das romanische Herz Österreichs: eine Region reich an Kathedralen, Schlössern, Klöstern und Burgen an strategisch wichtigen Standorten um den tiefen Glauben der Kärtner zu bewahren - und das alles eingebettet in eine malerische Landschaft.

Die Entdeckung der Romanik in Kärnten gewährt faszinierende und unvergessliche Einblicke in Kultur und Natur - zu jeder Jahreszeit. Kärnten ist eine Region mit herrlichen Bergen und Tälern, beliebt für Sport-und Freizeitaktivitäten, und reich an unerwarteten Schätzen!

 

 

Mittelalterliches Friesach


Die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt Österreichs zeugt von seiner großen Bedeutung in der Vergangenheit. Alle Gebäude - die Festung mit dem Stadtgraben, die Burganlage auf dem Petersberg , die St. Rupert-Kapelle, die St. Peter-Kirche und die Pfarrkirche - wurden zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert errichtet und repräsentieren die Blütezeit der romanischen Architektur in Friesach eindrucksvoll. Sie bezeugen die frühere Bedeutung der Kärntner Stadt, die zum ersten Mal im Jahre 1124 urkundlich erwähnt wurde.
Neben einem Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten lädt die Stadt die Besucher auch zu einer Entdeckungstour durch den mittelalterlichen Stadtkern ein. Die pittoreske Altstadt kommt während des Mittelalter-Festivals "Spectaculum" besonders eindrucksvoll zur Geltung, das jedes Jahr im Sommer stattfindet. Während des Festivals verschwinden alle Hinweise auf die Gegenwart für einen Abend. Sogar auf Elektrizität wird verzichtet und das Stadtzentrum ist nur durch Fackeln und Feuerstellen beleuchtet. Darüber hinaus ist die einzige gültige Währung während des Festivals der extra geprägte Friesacher Pfennig, der im 13. Jahrhundert die Währung des gesamten südöstlichen Alpenraum war.


www.friesach.at

 


Kirchenhalbinsel Maria Wörth


Auf der Halbinsel Maria Wörth am Wörthersee können Sie zwei Kirchen mit romanischer Krypta und circular carnary entdecken. Maria Wörth gelangte bereits zwischen 875 und 883 in in freisinger Besitz. Die Kirche, 894 erstmals schriftlich erwähnt, wurde vermutlich um das Jahr 1146 unter Bischof Otto von Freising zum Klosterstift. Um diese Zeit wurde auch die zweite Kirche Maria Wörths, die so genannte Winter- oder Rosenkranzkirche geweiht. 1279 wurde ein Beinhaus neben der Stiftskirche gebaut. Von einigen baulichen Veränderungen abgesehen bieten sowohl das Beinhaus als auch die beiden Kirchen einen interessanten Einblick in romanische Architektur. Die Stiftskirche umfasst eine Krypta und die Winterkirche bietet ihren Besuchern einen herrlichen Freskenzyklus aus dem 12. Jahrhundert. Der malerische Ort am Südufer des Wörthersees hat sich im 20. Jahrhundert zu einem international beliebten Urlaubs- und Kurort entwickelt.

 

www.maria-woerth.at

 

 

Millstatt

 

Stille Zeugen der vorromanischen Kirchen sind in Millstatt zu finden: die verzierten Steine aus der Zeit um das Jahr 800. Sie sind im heute noch existierenden Klosterkomplex eingemauert. Das Kloster wurde im späten 10. Jahrhundert am nördlichen Ufer des Millstätter Sees gegründet und erbaut, der hochromanische Kreuzgang lässt deutlich romanisches Kunsthandwerk erkennen und kann dem selben Erbauungszeitraum zugeordnet werden. Ebenso bietet die Stiftskirche unzählige Details aus der Romanik. Während der Fastenzeit bietet sich die Gelegenheit das spätgotische Fastentuch von 1593 zu sehen, das vor dem barocken Hochaltar in der Kirche angebracht wird. Eine Reliquie, also die vermutlich sterblichen Überreste, von Millstatts legendären Heiligen Domitian werden in einem Reliquienschrein aus dem Jahre 1643 aufbewahrt. Die ursprünglich romanische Kapelle wurde Barock überformt und nimmt Bezug auf das Leben und Wirken des für Millstatt so bedeutenden Heiligen.

 


www.millstatt.at/transromanica