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Italien: Provinz Pavia


Alleen, Straßen, Denkmäler, Gebäude: Pavia bietet dem Besucher viele Wege die Stadt zu erkunden. An den Plätzen, breiten Straßen und der gedeckten Brücke kann die Geschichte der Stadt regelrecht abgelesen werden: Die Größe der Stadt spiegelt sich bis heute in der Stadt wider. Das besondere an Pavia ist die einheitliche Gestaltung der Stadt im 12. Jahrhundert. Viele der in diesem Zeitraum errichteten (Kirchen-)Gebäude haben eine ähnliche Formensprache, eine ähnlich figürliche Dekoration und ähnliche Fassaden. Allerdings verfügt San Michele Maggiore über eine Sandstein-anstatt über eine Ziegelsteinfassade. Die Stadt scheint die arbeiten damals koordiniert zu haben, sei es um sich gegenüber anderen Städten abzugrenzen, sei es schlicht aus ästhetischen Gründen.

 

 

Basilika San Michele Maggiore in Pavia

 

Die Basilika San Michele Maggiore ist ein Meisterwerk romanischer Architektur in der Lombardei. Diese Kirche verfügt über ein majestätisches Hauptschiff mit gotischem Gewölbe und zwei Seitenschiffen und einem ausgedehnten Querhaus. Die Fassade ist reichlich mit Skulpturen, Reliefs und Figuren mit Tier- und Pflanzenmotiven und Spiralgesimsen dekoriert. San Michele Maggiore zeichnen besonders die erwähnten Figurenreliefs über dem Westportal und über jedem Tympanon aus. Darüber hinaus ist das Querhaus außergewöhnlich großzügig. Die dreigliedrige Westfassade ist mit Zwerggalerien ausgestattet, wiederum ein Hinweis auf einen möglichen Austausch mit dem deutschen Rheinland. Das heutige Kirchengebäude wurde anstelle eines Vorgängerbaus errichtet und war kaiserliche Krönungskirche. Friedrich Barbarossa wurde hier zum Kaiser gekrönt.