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Italien: Provinz Modena

 

Das romanische Erbe in der Provinz Modena ist im europäischen Kontext außergewöhnlich: das Mittelalter wird in den Kathedralen, Kirchen und Burgen, einst die Villen der mächtigen Herren, wieder zum Leben erweckt.
In den von Gräfin Matilde von Canossa, die das Papsttum unterstützte, die Reform der römischen Kirche bekämpfte und der Überlieferung nach ein besonderes Charisma hatte, regierten Gebieten entstand in der Romanik Kunst von europäischem Rang. Werke u.A. von Lanfranco Wiligelmo und anderen Meistern waren von großer Gleichmäßigkeit und Originalität und hatten erheblichen Einfluss auf die Romanik in Europa.
Die besondere Bedeutung der Region wird auch dadurch deutlich, dass wichtige Handelsstraßen wie die Romea Nonantolana durch sie hindurch führen. Die Romeo Nonantolana hatte das Ziel Rom, dem geistigen Zentrum des Mittelalters.

 


Dom zu Modena


Der Dom zu Modena stellt ein bedeutendes romanisches Denkmal dar. 1997 wurde sie zusammen mit dem zugehörigen Ghirlandina-Turm und der angrenzenden Piazza Grande in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. Die Kathedrale wurde am 9. Juni 1099 als Manifestation der gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Werte der Stadtgemeinschaft von Modena auf Initiative verschiedener sozialer Schichten der Stadt geweiht. Er ist der Himmelfahrt unserer Lieben Frau gewidmet und eine Weihestätte für St. Geminianus. dessen sterbliche Überreste im Dom beigesetzt sind. Er war Bischof und Schutzpatron von Modena und starb 397. Seine Überreste wurden 1106 von einer anderen Kathedrale hierhin umgebettet. Die Kathedrale wurde schließlich im Jahre 1184 geweiht. Der Architekt Lanfranco und der Bildhauer Wiligelmus perfektionierten eine Zusammenführung der alten Bau- und der neuen lombardischen Kunst und schufen dabei eine wegweisende Grundlage für romanische Kultur. Von den späten 1100er Jahren bis in die 1300er Jahre wurde der Ort von den "Maestri Campionesi", lombardischen Bildhauern und Architekten aus Campione, maßgeblich gestaltet.