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Portugal: Tâmega und Sousa

 

Im Land der Täler von Tâmega und Sousa, im Herzen Nordportugals befindet sich ein wichtiges architektonisches Erbe romanischen Ursprungs. Dieses außergewöhnliche Erbe zeigt sich in 58 Denkmälern, die die Legenden und Geschichten im Zusammenhang mit der Gründung der portugiesischen Nationialität in sich tragen und die die bedeutende Rolle dieses Gebiets in der Geschichte des Adels und der Ordensgemeinschaften bezeugen.

 

Hier können Sie die Magie fühlen, wenn Sie ein Land entdecken, in welchem im 12. Jahrhundert drei der fünf Familien lebten, die den ersten portugiesischen Adel bildeten. Wandern Sie auf den Pfaden, die hinter jeder Kurve Überraschungen enthüllen. Ergeben Sie sich der perfekten Harmonie zwischen der Natur und dem historischen Erbe. Bewundern Sie Kapitelle, Säulen, Archivolte und schmückende Motive, die die Exzellenz der portugiesischen Romanik repräsentieren.

 

Die Route der Romanik (Rota do Românico) wurde im Gedenken an das romanische Erbe gegründet und lädt Sie heute auf eine inspirierende Reise durch geschichtsträchtige Orte ein, vorbei an außergewöhnlichen Klöstern, Kirchen, Kapellen, Brücken, Burgen, Türmen und Denkmälern. Das grüne Sousa-Tal ist ein Land voller Weisheit und Geschmack.

 

www.rotadoromanico.com

 

 

Felgueiras: Kloster Santa Maria vom Pombeiro

 

Ein Besuch des Klosters Santa Maria von Pombeiro sollte an einem Ort beginnen, von dem aus man das gesamte Tal gut überblicken kann. Der Standort eines der wichtigsten Benediktinerklöster der Region zwischen den Flüssen Douro und Minho bezeugt den durchdachten Bau der Anlage. Die Wahl des Ortes deutet noch heute darauf hin, dass Klostergemeinschaften nach dem besten Ackerland und flachen Gegenden mit reichlicher Wasserversorgung zum Bau ihrer Anlagen suchten.
Die älteste Hinweis auf Pombeiro stammt aus dem Jahr 1099, doch die größere Bedeutung in der Geschichte des Klosters bildet ein Dokument aus dem Februar 1102, welches seine Gründung durch Gomes Echiegues und seine Frau Gontroda bestätigt.
Der Kirchenbau, wie er heute vorzufinden ist, erinnert trotz umfangreicher Restauration im 17. und 18. Jahrhundert noch stark an die Arbeiten in der Romanik. Die Typologie

der Rosette an der Westfassade sowie die Skulpturen am Westportal weisen

auf Bautätigkeit im letzten Viertel des 12. bis in die ersten Dekaden des 13. Jahrhunderts hin.

 

 

Paços de Ferreira: Kloster Sankt Peter von Ferreira

 

Die Klosterkirche von Sankt Peter von Ferreira ist eines der aufwändigsten Monumente der portugiesischen Romanik. Die Ursprünge des Klosters bleiben bis heute ein Rätsel. Erstmals ausdrücklich erwähnt in einem Dokument aus dem Jahr 1182 stammt der Komplex jedoch wahrscheinlich bereits aus dem 10. Jahrhundert.
Aus der Zeit des Baus der Anlage ist heute nichts mehr erhalten. Die ältesten Elemente der originalen, romanischen Kirche wurden zwischen dem späten 11. und frühen 12. Jahrhundert erbaut.

 

 

 

 

 

 

 

Amarante: Kloster des Erlösers von Travanca

 

Die Klosterkirche des Erlösers von Travanca zählt zu den wenigen dreischiffigen Kirchen, die in der Romanik in Portugal erbaut wurden. Die meisten Kirchen dieser Zeit sind durch ein einziges Kirchenschiff gekennzeichnet. Travanca kann also dem portugiesischen Benediktiner-Stil zugeordnet werden.
Das Kloster des Erlösers von Travanca wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts gebaut und spielte im Mittelalter eine maßgebliche wirtschaftliche, politische und religiöse Rolle in der Region.

 

 

 

 

 

Penafiel: Kloster des Erlösers von Paço de Sousa

 

Die Klosterkirche des Erlösers von Paço de Sousa ist ein zentrales Denkmal im Zusammenhang mit der romanischen Architektur im Sousatal. Seine einzigartigen Merkmale der Architektur und der Skulpturen, sowie die Tatsache, dass es die Grabstätte von Egas Moniz beherbergt, machen das ehemalige Benediktinerkloster zu einem der reizvollsten und prestigeträchtigsten Zeugnisse der portugiesisch-romanischen Architektur.

 

 

 

 

 

 

 

Celorico de Basto: Burg von Arnoia

 

Erbaut auf einem berghohen Hügel weist die Burg von Arnoia einen schildförmigen Grundriss auf, der das Sichtfeld begünstigen und Vorteile für die Verteidigung bieten sollte. Grundlage war das Konzept der passiven Verteidigung, bei dem die Gegner bereits aufgrund der steilen Hänge daran gehindert werden sollten, die Mauern der Burg zu erreichen.
Die erste Erwähnung der Burg von Arnoia geht zurück ins Jahr 1064, in der es eine Referenz zum „Castellum Celorici et oppido ibi" gibt.